

Am Samstag, den 2. August, im Q1 in Bochum gingen etwa 50 Hände hoch. Die Moderatorin Maria fragt die Menge danach, ob sie zu Miete wohnen. Ja. Überwiegend.
Und fast alle hatten schon einmal Stress mit Vermietern. In der Debatte wurde klar: Alle sind bei Streitigkeiten vom Gefühl der Ohnmacht begleitet. Vor allem, wenn man einen günstigen Mietvertrag hat. Denn umziehen ist keine Lösung. Auch in Bochum sind die Mieten in den vergangenen Jahren um knapp 50 Prozent gestiegen. Heißt konkret: Wenn ich zuvor für 100 qm 1000 Euro gezahlt habe, müsste ich in einer 50 qm Wohnung mit 750 Euro rechnen. Kalt.
Die Ursache für das Problem liegt aber nicht lokal, sondern global. Seit der Finanzkrise, die niedrige Zinsen zur Folge hatte, „mussten“ vermögende Menschen ihr Geld sichern. Das taten sie vornehmlich in Assets wie Betongold, Bürogebäude, Boden. Auch während Corona gab es hier nochmal einen Höhepunkt des Ausverkaufs: Während etwa kleine Hotels schließen mussten, weil sie die Ausfälle nicht tragen konnten, nutzen Großkonzerne den Zeitpunkt um begehrte Lagen abzukaufen.
Deswegen sind Modelle wie das Miethaus Syndikat die Lösung. Wir machen Schluss mit dem Ausverkauf. Wir kaufen eine Immobilie, um sie zu mieten. Sie kommt also niemals zurück auf den Immobilienmarkt, sondern bleibt immer ein Wohnort. Ein Lebensort. Auch wenn wir selbst dort nicht mehr wohnen.
Das hat auch viele Besucher*innen des Talks im Q1 überzeugt. Sie hörten teilweise zum ersten Mal von dem Konzept, was wir auch ausführlich hier erklären.
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