So finanziert sich das Wohnprojekt

Mietpreise steigen schneller als die Löhne - wir können etwas dagegen tun!
Was heißt das konkret: Du musst immer mehr von deinem Gehalt ausgeben, um eine Wohnung zu finanzieren.
Besonders Menschen mit niedrigen Einkommen und ohne Vermögen sind aber auf Mietwohnungen angewiesen. Müssen sie immer mehr für das Grundbedürfnis Wohnen ausgeben, geht die Schere zwischen Arm und Reich auseinander.
Was tun? Immobilien müssen zurück zu den Menschen, die darin leben. Das funktioniert am besten mit Genossenschaften oder dem Prinzip des Mietshäuser Syndikats. Hier leben Mieter*innen sicher wie Eigentümer*innen und flexibel wie Mieter*innen. Wir machen den Anfang und helfen anderen, es nachzumachen.
Warum wir als eGbR agieren
Wir realisieren unser Wohnprojekt als eingetragene GbR (eGbR). Sie wird im Grundbuch stehen und ist damit Eigentümerin des Hauses. In der eGbR sind alle Bewohnis organisiert; sie entscheiden gemeinsam über Finanzen, Nutzung der Räume, Instandhaltung und alle laufenden Fragen. Neue Mitglieder können aufgenommen werden, ohne dass das Haus neu übertragen werden muss.
Vier von uns – Thomas, Vera, Galika und Kevin – übernehmen gegenüber der Bank die persönliche Haftung. Sie erhalten den Bankkredit im Namen der eGbR, und die eGbR nimmt auch die Direktkredite auf. Die Tilgung, die Zinsen für die Direktkredite und alle laufenden Kosten werden über die Mieten der Bewohnis gedeckt. Im Gesellschaftsvertrag ist zudem festgelegt, dass das Haus nicht verkauft werden darf.
Der Kern dieses Modells entspricht dem Grundprinzip des Mietshäusersyndikats: Ein Haus wird dauerhaft dem Markt entzogen und von seinen Bewohnis selbst verwaltet. Wir setzen dieses Prinzip nun direkt über die eGbR um – solidarisch, verbindlich und langfristig gesichert.

